KYC bei Kapitalverwaltungsgesellschaften: Effektive Geldwäscheprävention im Fokus
Veröffentlicht: 2025-03-18
In der sich ständig weiterentwickelnden Regulierungslandschaft stehen Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) vor der Herausforderung, ihre Prozesse zur Geldwäscheprävention kontinuierlich anzupassen und zu optimieren. Unser kürzlich durchgeführtes Webinar "KYC @KVG - Effektive AML" beleuchtete die aktuellen regulatorischen Entwicklungen und bot praktische Lösungsansätze für eine effiziente Compliance-Umsetzung.
Aktuelle regulatorische Entwicklungen
BaFin Auslegungs- und Anwendungshinweise (AuAs)
Die von der BaFin veröffentlichten Auslegungs- und Anwendungshinweise zum Geldwäschegesetz stellen einen unverzichtbaren praktischen Leitfaden für alle Verpflichteten dar. Diese Hinweise sind nicht nur ein wesentlicher Bestandteil des Prüfprogramms der Wirtschaftsprüfer, sondern ihre Nichtbeachtung kann auch zu erheblichen aufsichtsrechtlichen Sanktionen, Bußgeldern oder Reputationsschäden führen.
Besonders im Fokus stehen dabei:
Die korrekte Identifizierung politisch exponierter Personen (PeP)
Die ordnungsgemäße Erhebung und Dokumentation von Kundendaten
Der angemessene Umgang mit Verdachtsmeldungen (SARs)
Die zuverlässige Ermittlung von Informationen zu wirtschaftlich Berechtigten (UBO)
EU-Geldwäschepaket: Neue Dimensionen der AML-Regulierung
Das neue EU-Geldwäschepaket wird weitreichende Auswirkungen auf Asset Manager haben. Mit einem bisher nicht gekannten Detailgrad bringt es signifikante Änderungen mit sich:
Verpflichtung zur regelmäßigen Aktualisierung von Kundeninformationen
Erweiterte Definitionen für wirtschaftlich Berechtigte (UBO) und politisch exponierte Personen (PeP)
Verstärkter Fokus auf Terrorismusfinanzierung, Sanktionsmanagement und Aufsicht
Neue Regelungen bezüglich Hochrisikoländern und verstärkten Sorgfaltspflichten
Die Timeline für die Umsetzung erstreckt sich von 2024 bis 2027, wobei bereits ab Juli 2025 mit ersten konkreten Implementierungsschritten zu rechnen ist.
Handlungsbedarf für KVGen
Basierend auf den häufigsten Prüfungsfeststellungen haben wir sechs kritische Handlungsfelder identifiziert:
Investorenliste: Vollständige und aktuelle Dokumentation aller Investoren inklusive ihrer Risikoeinstufung
Risikoeinstufung: Methodisch fundierte Bewertung der Kundenrisiken nach transparenten Kriterien
Risikoanalyse & Richtlinien: Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der unternehmensweiten Risikoanalyse und der daraus abgeleiteten Richtlinien
Dokumentation: Lückenlose Aufzeichnung aller Maßnahmen zur Erfüllung der geldwäscherechtlichen Sorgfaltspflichten
Kontrollpläne: Systematische Überwachung der Einhaltung interner und externer Vorgaben
Terrorismusfinanzierung: Spezifische Maßnahmen zur Prävention von Terrorismusfinanzierung
Die Herausforderungen im Status Quo
KVGen stehen vor mehreren zentralen Herausforderungen:
Komplexität der Geldwäsche-Compliance: Kontinuierlich steigende regulatorische Anforderungen führen zu hoher Komplexität.
Potenzielle Risiken durch Strafen: Bei Nichteinhaltung drohen empfindliche Bußgelder und Reputationsschäden.
Fehlende interne Ressourcen: Mitarbeiter sollten sich auf das Kerngeschäft konzentrieren können.
Fehlende 360-Grad-Lösungen: Es mangelt an zugänglichen und umfassenden Komplettlösungen.
Die Kerberos-Lösung
Kerberos Compliance bietet einen innovativen Ansatz, der diese Herausforderungen adressiert:
Ganzheitliche One-Stop-Shop-Lösung: Alle Geldwäsche-Compliance-Verpflichtungen werden in einer zentralen Plattform umgesetzt.
Attraktives Abo-Modell: Kosteneffiziente und nachhaltige Betreuung ohne unvorhersehbare Ausgaben.
Herstellung von Rechtssicherheit: KVGen können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, ohne Sanktionen oder Rufschädigung zu riskieren.
Mit unserer maßgeschneiderten Lösung wird die Einhaltung komplexer regulatorischer Anforderungen im Bereich der Geldwäscheprävention zum Wettbewerbsvorteil statt zur Belastung.